Einsamkeit im Alter: In diesen Städten suchen die meisten Betroffenen nach Lösungen
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Eli die Fee analysiert Online-Suchvolumen zum Thema Einsamkeit im Alter in den 50 größten deutschen Städten
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In Leverkusen suchen Menschen besonders häufig nach Lösungen, in Frankfurt am Main am seltensten
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Dating im Alter als Maßnahme gegen die Einsamkeit ist bei Frankfurtern und Berlinern eher unbeliebt
Laut einer aktuellen Bitkom-Studie sind drei von vier Senioren im Internet unterwegs. Dort schreiben sie etwa Mails, nutzen soziale Medien, oder suchen nach Lösungen für ihre Probleme. Und für viele Menschen im Alter ist ein großes Problem die Einsamkeit.
Deshalb hat Eli die Fee das Suchverhalten zu diesem Thema und entsprechende Gegenmaßnahmen in Deutschlands 50 größten Städten analysiert. Die Auswertung zeigt: Zwischen den Städten gibt es große Unterschiede darin, wie häufig alte Menschen oder ihre Angehörigen zu Suchanfragen wie „Einsamkeit im Alter“ oder „Partnerbörse Senioren“ recherchieren.

KI-generierte Illustration (Quelle: Elidiefee) – honorarfrei zur redaktionellen Berichterstattung über Elidiefee freigegeben.
So stark variiert das Interesse zum Thema Einsamkeit zwischen den Städten
Vor allem die Leverkusener fühlen sich demzufolge im Alter besonders einsam. Durchschnittlich suchen 126,9 von 100.000 Google-Nutzer und damit bundesweit die meisten monatlich nach Begriffen wie „allein leben im Alter" oder „Einsamkeit nach Tod des Partners". Auch in Rostock (101,9), Potsdam (97), Mülheim an der Ruhr (96,6), Oldenburg und Hagen (je 86,1) ist das Interesse an Lösungen rund um das Problem der Einsamkeit im Alter überdurchschnittlich hoch. Zum Vergleich: Der städteübergreifende Durchschnitt liegt bei 21,2 Suchanfragen pro 100.000 Google-Nutzern.
Deutlich seltener informieren sich Frankfurter online über Einsamkeit im Alter: Mit einem durchschnittlichen Suchvolumen von 4,9 pro 100.000 Nutzern scheint die Mainmetropole die wohl geselligste Stadt Deutschlands für Senioren zu sein – in Leverkusen gibt es je Google-Nutzer das 25-fache an Anfragen. Auch in München, Köln (je 8,2), Düsseldorf (9,1) und Hamburg (9,3) ist das Suchinteresse rund um das Thema Einsamkeit am geringsten. In den größten Städten Deutschlands scheint der Informationsbedarf also vergleichsweise gering zu sein.
In diesen Kategorien suchen Menschen besonders häufig
Für die Analyse bildete Eli die Fee vier Oberkategorien, auf die insgesamt 36 verschiedene Suchanfragen verteilt sind. Besonders häufig recherchieren die Google-User nach Schlagworten, bei denen es um „soziale Aktivierung & neue Kontakte“ geht, beispielsweise „Freunde finden (ab 60)“ oder „Kontaktbörse für Senioren“. Dieser Bereich macht mehr als ein Drittel der Suchen aus. Auch nach Angeboten für „Akut-Support“ wird oft recherchiert. Besonders populär ist dabei das „Silbernetz“, ein Verein, der unter anderem eine kostenfreie Hotline gegen Einsamkeit für Senioren anbietet. Bei der dritthäufigsten Gruppe an Suchanfragen geht es um die Ursachen der Einsamkeit durch Suchbegriffe wie „Einsamkeit nach Tod des Partners”.
In diesen Städten glauben Senioren an die Liebe im Alter
Die vierthäufigste, aber nicht zu vernachlässigende Gruppe an Suchanfragen dreht sich um das Thema Liebe. Denn wenig hilft gegen Einsamkeit so wie sich neu zu verlieben. In diesem Bereich ist wieder Leverkusen mit durchschnittlich 18,7 pro 100.000 Nutzern, die nach Begriffen wie "Partnerbörse Senioren” oder "Dating Plattform ü60” suchen – Spitzenreiter unter Deutschlands Dating-Hochburgen für ältere Menschen. Auch Senioren in Rostock (15,9), Mülheim an der Ruhr (15,6), Potsdam (15,2) und Kiel (13) suchen trotz fortschreitenden Alters noch vergleichsweise häufig nach Dating-Infos im Netz.
Weniger verbreitet scheint der Wunsch nach einem romantischen zweiten Frühling in Frankfurt am Main und Berlin. Mit durchschnittlich nur 0,67 bzw. 0,73 Suchanfragen pro 100.000 Google-Nutzern sind Frankfurt am Main und Berlin die Schlußlichter im Bereich Partnersuche und Dating über 60. In Köln, München und Hamburg ist das Interesse am Dating mit 0,8 pro 100.000 Nutzern ähnlich gering.
Eli die Fee-Gründer: Einsamkeit im Alter wird ein zunehmendes Problem
„Unsere Arbeit mit über 10.000 Senioren demonstriert uns täglich aufs Neue, dass Einsamkeit eine große Belastung für alternde Menschen ist. Da die Suche nach Lösungen auch bei ihnen häufig ins Internet führt, haben wir die Suchanfragen zum Thema auf regionale Unterschiede hin verglichen. Der Bedarf nach Unterstützung gegen Einsamkeit unterscheidet sich demnach stark: In Deutschlands größten Städten ist die Nachfrage am geringsten, was sich durch ein generell größeres Angebot an Aktivitäten und sozialen Netzwerken erklären lässt. In kleineren Städten zeigt sich das Gegenteil“, ordnet Geschäftsführer Okan Elibol von Eli die Fee die Untersuchungsergebnisse ein. Er ergänzt:
„Einsamkeit im Alter wird aufgrund des demografischen Wandels an Bedeutung gewinnen. Daher ist es umso wichtiger, dass Senioren gezielte Unterstützung erhalten, etwa durch ein Angebot an sozialen Aktivitäten, Hilfe im Alltag oder einfache Gesellschaft.“
Über die Untersuchung
Für den Vergleich wurde das Suchinteresse an den Themen Einsamkeit im Alter und soziale Teilhabe analysiert, indem die durchschnittlichen monatlichen Suchanfragen im Zeitraum von Januar bis Dezember 2025 für die 50 größten deutschen Städte ermittelt wurden. Die Auswertung ist anhand von vier spezifischen Keyword-Clustern erfolgt, deren Volumina ins Verhältnis zur regionalen Google-Reichweite gesetzt wurden. Insgesamt wurden 36 Suchbefehle in die Bereiche “Akute Hilfe & Senioren-Support“, „Soziale Aktivierung & neue Kontakte“, „Ursachen & Emotionale Lage“ und „Partnersuche & Dating Ü60” gruppiert.
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Niklas Fucks
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Über Eli die Fee
Eli die Fee (https://www.elidiefee.de) unterstützt seit mehr als 17 Jahren Senioren und Menschen mit Einschränkungen bei alltäglichen Aufgaben wie Haushalt, Einkauf oder Arztterminen. Dabei bedient Eli die Fee bewusst eine Marktnische zwischen der rein ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfe und der hochmedizinischen Pflege. Das Familienunternehmen entstand in Bochum aus der ehrenamtlichen Tätigkeit von Gründerin Filiz Elibol, die sich um eine Nachbarin kümmerte. Heute unterstützt Eli die Fee über 12.000 Kunden mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden an 45 Standorten – Tendenz steigend. Dabei agieren die Ableger von Eli die Fee als Franchises mit lokalen Partnern. Okan Elibol leitet die Eli Group, zu der neben Seniorendienst und Franchisegeschäft auch Eli Krankenbeförderung und Eli Paket, das Pflegebedürftige bei der Bestellung von Pflegehilfsmitteln unterstützt, gehören.